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Adieu –
Abschied auf der Klingentalfähre
Am ersten
Frühsommermorgen im Mai fahren wir endlich los. Freunde und Freundinnen,
WG-Mitbewohnerinnen und -Mitbewohner, Väter, Mütter und Schwestern sind auf
die Klingentalfähre gekommen, um uns bei Handorgelmusik, Kaffee und Gipfeli
zu verabschieden. Ein halbes Jahr werden wir mit dem Fahrrad unterwegs sein
in den „wilden Osten“. Ziel ist Zentralasien.
Schon öfters
haben wir Fahrradtouren in unseren Ferien unternommen. Dieses Mal möchen
wir nicht nach drei Wochen zurückkehren müssen, sondern uns einen
langersehnten Wunsch erfüllen: auf unseren Fahrrädern ausgerüstet mit Zelt
und Kocher auf eine längere Reise zu gehen.
Schweiz –
Erholung bei Freundinnen und Freunden
Die erste
Woche beginnen wir gemächlich. Wir besuchen liebe Freunde, die uns sogar
entgegen fahren oder uns ein Stück begleiten. Bei ihnen bleiben wir jeweils
einen Tag, um noch die letzten Ausrüstungsgegenstände zu kaufen oder einfach
Zeit zu haben. Basel – Schaffhausen ist unsere erste Etappe. Über den
Seerücken nach St. Gallen führt uns der Weg ins wunderschöne Appenzell und
runter ins Rheintal nach Chur. Davos ist die nächste Station.
Danach
überqueren wir den ersten „richtigen“ Pass – den Flüela. Um 11.00 haben wir
die Passhöhe erreicht. Die autofreie Passabfahrt entschädigt uns für das
frühe Aufstehen, denn der Pass ist wegen der Lawinengefahr tagsüber ab 11
Uhr geschlossen. Die rasante Passabfahrt vom winterlichen Pass runter in den
unterengadiner Frühling – ohne sich um Gegenverkehr Sorgen zu machen – ist
wunderbar.
Guarda: Das
Bergdorf im Unterengadin ist unsere letzte Schweizer Station, bevor wir über
den Ofenpass durchs Val Mustair nach Italien fahren. Hier bietet sich
nochmals Gelegenheit Ballast abzuwerfen, die Fahrräder auf Vorderfrau und –mann
zu bringen und die vom Winterschlaf erwachende Bündner Bergwelt zu geniessen.
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